Aktienbörse

Wer sich in der Welt der Wertpapiere auskennt, der kennt auch den Begriff der Aktienbörse. Diese Börse wird auch gerne Wertpapierbörse oder aber Effektenbörse genannt. Unter einer Aktienbörse versteht man bildlich einen realen oder virtuellen Platz an dem Aktien gehandelt werden. Die genaue Definition findet sich im Wertpapierhandelsgesetz. Unter einer Aktie versteht man sinngemäß einen Bruchteil des Grundkapitals einer Aktiengesellschaft durch den der Aktionär auch gewisse Rechte hat. Dazu gehören unter anderem auch das Recht auf Dividende und das Stimmrecht in der Hauptversammlung.

Frankfurter Wertpapierbörse

Diese verbrieften Anteilsscheine an einer Gesellschaft werden an der Aktienbörse gehandelt. Grundsätzlich dienen diese Börsen nicht der Emission von Titeln, sondern sie fungieren als so genannter Umlaufmarkt. Dieser ermöglicht es den Investoren und Anlegern, mit geringem Aufwand uns niedrigen Kosten Aktien zu erwerben und diese wieder zu verkaufen. Mittlerweile genießen diese Börsen den Status von eigenständigen Institutionen die als Dienstleistungsunternehmen angesehen werden. Die größte deusche Aktienbörse ist die Frankfurter Wertpapierbörse. Auch hier wird noch der bekannte Parketthandel betrieben. Mittlerweile hat der elektronische Handel auch an den Börsen Einzug gehalten.

Börsenplätze

In Deutschland nennt sich dieser XETRA. Dadurch und auch durch die Zugangsberechtigung der Privatanleger hat sich an den Börsen ein Strukturwandel vollzogen. Dazu gehört auch die relative Unabhängigkeit von gewissen Standorten, da die Aktien von internationalen Unternehmen an den unterschiedlichsten Börsenplätzen weltweit gehandelt werden können. Somit enfällt z.B. eine Beschränkung auf Öffnungszeiten. An der Aktienbörse werden aber auch die Aktienkurse der großen Aktiengesellschaften laufend notiert. Diese so genannten Publikumsgesellschaften nennt man an der Börse gerne auch Standardpapiere. Die bedeutendste Börse in Deutschland ist wie gesagt die Frankfurter Wertpapierbörse. Sie hat ihren Sitz in Frankfurt und wird von der Deutschen Börse AG und der Scoach Europa AG betrieben. Seit 1956 ist es an dieser Aktienbörse erlaubt auch ausländische Papiere zu handel, was letztendlich auch zu diesem Stellenwert beigetragen hat.

Spezielle Finanzinstrumente

Neben normalen Wertpapieren wie Aktien und Fonds, werden an der Börse auch speziellere und auch volatilere Finanzinstrumente gehandelt. Am bekanntesten sind hierbei wohl Optionen, Futures oder Hebelzertifikate. Noch eher unbekannte Derivate sind die sogenannten CFD's oder auf deutsch: Differenzkontrakte, die nur von einer geringen Anzahl von Tradern erfolgreich gehandelt werden. Auf CFD spezialisierte Broker wickeln hier den Handel unter Verwendung von Margins ab. Mit Differenzkontrakten ist es möglich mit wenig Eigenkapital einen sehr großen Hebel zu handeln. Weitergehende Informationen zu CFD und CFD Trading finden sie unter www.my-cfd.de. Hier werden grundlegende Kenntnisse zu CFD's und CFD Tradingstrategien vermittelt."